Private Krankenversicherung und PKV


 

Die PKV im Versicherungsvergleich

Der Abschluss einer PKV (privaten Krankenversicherung) ist nur dann möglich, wenn man selbstständig, freiberuflich oder Beihilfeberechtiger (Beamte, Richter etc.) ist. Arbeitnehmer können einen Wechsel zur privaten Krankenkasse verwirklichen, falls ihr Jahresbruttoeinkommen 46.800 Euro übersteigt. Aus diesem Grunde lohnt sich ein Wechsel bei hohem Einkommen und bei Selbstständigkeit. Die Beiträge werden bei der PKV nicht nach dem Einkommen gezahlt, sondern nach den gewünschten Leistungen. Bei der PKV beginnen die Tarife bei etwa 70-100 Euro monatlich. Verdient man ca. 5.000 pro Monat, so muss man bei einer gesetzlichen Krankenversicherung 650 Euro Beitrag (bei 13%) zahlen. Die Private Krankenversicherung ist gerade bei Gutverdienern rentabel.

Ein Wechsel kann sich auch lohnen, wenn man großen Wert auf Zusatzleistungen legt, welche die gesetzliche Krankenversicherung nicht zur Verfügung stellt.

Vorteile der PKV:

Privat Krankenversicherte werden beim Arzt bevorzugt behandelt, haben das Recht der freien Arztwahl. Auch im Krankenhaus haben sie die Möglichkeit eine Chefarztbehandlung und ein Einbettzimmer in Anspruch zu nehmen. Medikamente, auch alternative, bezahlt zu 100% die privaten Krankenkasse. Darüber hinaus genießen sie weitere Leistungen, die eine gesetzliche Krankenkasse nicht zur Verfügung gestellt. Ferner ist es möglich, durch die Leistungswahl gezielt Geld zu sparen und einen Selbstbehalt festzulegen. Einige Versicherungsgesellschaften zahlen den Versicherten nach Ablauf eines Jahres eine Form Rückvergütung aus, falls die Inanspruchnahme der Leistung nicht oder nur wenig stattfand.

Der größte Vorteil einer PKV ist natürlich die Kostenersparnis im Beitrag. In einem einfachen PKV Tarif sollte man ca. 100-150 Euro zahlen.

Hinsichtlich der verschiedenen Angebote unterschiedlicher Versicherer ist es zu empfehlen, vor dem Abschlus einer privaten Krankenversicherung einen gründlichen Versicherungsvergleich machen.

Durch so genannte Zusatzversicherungen können jetzt auch gesetzlich Krankenversicherte einige Leistungen der privaten Krankenversichreung in Anspruch nehmen. Damit ist es möglich zum Beispiel Zahnersatz zusätzlich privat zu versichern. Auch viele andere Leistungen können zusätzlich versichert werden. Dazu muss man die private Krankenversicherung nicht verlassen.

Theoretisch gibt es keine Möglichkeit später wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Privat Krankenversicherte sind an die Versicherungsform gebunden, haben aber die Möglichkeit, die Versicherung und die Leistungen immer zu ändern. Es sei denn Ihr Einkommen sinkt langfristig unter die Versicherungspflichtgrenze oder Sie sind arbeitslos.

Quelle: www.fwb-versicherungsvergleich.de